Warum wir bei der Notfallversorgung nicht locker lassen
Es gibt Entscheidungen, bei denen man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann. Die Schließung von Notarztstandorten in Niederösterreich mit April 2027 ist so eine Entscheidung. ÖVP und FPÖ haben heute im Landtag beschlossen, diese Schließungen durchzuziehen. Und das, obwohl aus meiner Sicht eine zentrale Voraussetzung nicht erfüllt ist: Es darf keine Schließung geben, solange kein zumindest gleichwertiger Ersatz gesichert ist. Genau dieser Grundsatz war ein wesentlicher Teil des Gesundheitspakts. Und genau dieser Grundsatz wurde heute gebrochen. Es geht um Sicherheit im Ernstfall Ich habe immer gesagt: Wir sind bereit, konstruktiv an Verbesserungen im Gesundheitssystem mitzuarbeiten. Auch dann, wenn es politisch
Notarztstützpunkte erhalten: Sicherheit muss Vorrang haben
Gesundheit ist das Thema, das die Menschen in Niederösterreich derzeit am meisten bewegt. Das spüre ich in vielen Gesprächen im ganzen Land. Es geht dabei um eine ganz grundlegende Frage: Können sich die Menschen darauf verlassen, im Notfall rasch und gut versorgt zu werden? Für mich ist klar: Bei der Notfallversorgung darf es keine Experimente geben. Die Sicherheit der Bevölkerung steht über jeder Strukturreform. Trotzdem sollen nach den Plänen von Schwarz-Blau 11 Notarztstandorte in Niederösterreich geschlossen werden. Das ist ein massiver Einschnitt in die notärztliche Versorgung unseres Landes — und genau dagegen stellen wir uns mit aller Entschlossenheit. Deshalb bringt
Tag der Pflege: Danke an alle, die täglich Menschlichkeit leisten
Den Wert einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Älteren umgeht – und auch daran, wie sie jene behandelt, die tagtäglich für Pflege, Betreuung und Menschlichkeit sorgen. Der Internationale Tag der Pflege ist für mich ein wichtiger Anlass, all jenen Danke zu sagen, die in Niederösterreich tagtäglich Großartiges leisten. Pflegekräfte und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinik- und Pflegebereich kümmern sich um kranke Menschen, begleiten ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Würde und Menschlichkeit und halten unser Gesundheits- und Pflegesystem am Laufen – oft unter enormem Druck und schwierigen Bedingungen. Ein Danke alleine reicht aber nicht aus. Wer Verantwortung
1. Mai: Wer arbeitet, muss gut leben können
Der 1. Mai ist für mich kein gewöhnlicher Feiertag. Er ist ein Tag mit einer klaren Botschaft – und mit einem Versprechen:Dass Arbeit gerecht entlohnt wird. Dass Leistung anerkannt wird. Und dass niemand zurückgelassen wird. Gerade heuer spürt man bei den vielen Maifeiern im ganzen Land besonders deutlich, wie wichtig dieser Zusammenhalt ist. In einer Zeit, in der vieles unsicher wirkt, braucht es eine klare Haltung in der Politik. Für mich ist diese Haltung eindeutig:Wer arbeitet, muss auch gut von seinem Einkommen leben können. Respekt, Sicherheit und faire Bedingungen Tag für Tag halten Menschen unser Land am Laufen – in
Mehr Gerechtigkeit im Gesundheitssystem: Ein wichtiger Schritt ist gelungen
Die Einigung der Bundesregierung auf das Doppelbudget 2027/28 bringt viele Maßnahmen mit sich – eine davon ist besonders wichtig für mehr Fairness in unserem Land: die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage in der Sozialversicherung. Warum das so entscheidend ist, lässt sich einfach erklären. Ein System, das gerechter werden muss Bisher war es so, dass Menschen mit sehr hohen Einkommen anteilig weniger in unser Gesundheitssystem einzahlen als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit mittleren oder niedrigeren Einkommen. Oder anders gesagt:Der Generaldirektor zahlt – gemessen an seinem gesamten Einkommen – weniger als sein eigenes Sekretariat. Das ist nicht gerecht.Denn eines ist klar: Alle brauchen das Gesundheitssystem
Gesundheitsplan 2040+: Fortschritte ja – aber Patientensicherheit geht vor
Ein Jahr nach dem Beschluss des Gesundheitsplans 2040+ zeigt sich ein gemischtes Bild: Es gibt Fortschritte, die wir anerkennen – gleichzeitig klafft in zentralen Bereichen eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Umsetzung. Besonders deutlich wird das beim neuen Rettungs- und Notfallsystem. Seit Monaten kommt Kritik aus den Regionen, auch von Ärztinnen und Ärzten. Diese Rückmeldungen sind ernst zu nehmen – denn es geht um nichts weniger als die Sicherheit der Menschen in Niederösterreich. Für uns als SPÖ Niederösterreich gilt ein klarer Grundsatz: Strukturveränderungen dürfen nur dann umgesetzt werden, wenn ein zumindest gleichwertiger Ersatz durch begleitende Maßnahmen nachweislich sichergestellt ist.




