Stromkosten

Sonnenenergie nutzen, Preise senken: Für leistbare Energie in Niederösterreich

Der Internationale Tag der Sonne ist ein guter Anlass, um innezuhalten und sich eine zentrale Frage zu stellen: Wie schaffen wir es, Energie in Niederösterreich nachhaltig, unabhängig – und vor allem leistbar – zu machen? Für mich ist klar: Es kann nicht sein, dass ein Energieversorger im Eigentum des Landes in den vergangenen Jahren Milliardengewinne erzielt, während viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit hohen Strom- und Gaspreisen kämpfen. Diese Schieflage muss korrigiert werden. Die EVN ist im Eigentum des Landes – und damit in der Verantwortung gegenüber den Menschen. Übergewinne müssen daher endlich zurückgegeben werden: in Form von spürbar niedrigeren Energiepreisen.

02.05.2026|Energie, Klima|

Wenn Strompreise zur Verhandlungssache werden – dann muss die Politik handeln

Mir war immer klar, dass die österreichischen Energieunternehmen die erstbeste Gelegenheit nutzen werden, um wieder an der Preisschraube zu drehen. Jetzt ist es so weit: Verbund-Chef Michael Strugl hat in der ZIB2 offen vor Strompreiserhöhungen von bis zu 30 Prozent gewarnt. Was mich daran besonders ärgert, ist die Art und Weise, wie diese Entwicklung dargestellt wird. Es wird so getan, als wäre das ein Naturgesetz – als hätte man keinerlei Einfluss darauf. Doch das stimmt schlicht nicht. Der Verbund ist kein gewöhnliches Unternehmen. Er verfügt über zahlreiche Donaukraftwerke, die vor Jahrzehnten mit Steuergeld errichtet wurden. Diese produzieren Strom zu

27.03.2026|Arbeit & Wirtschaft, Teuerung, Wohnen|

Energiepreiskrise abwenden: Entlastung für Niederösterreich jetzt notwendig

Die jüngsten Entwicklungen im Niederösterreichischen Landtag zeigen einmal mehr, wie widersprüchlich manche Parteien beim Thema Energiepolitik agieren. Noch im Juli 2022 forderte der jetzige FPÖ-Klubchef Reinhard Teufel lautstark, die Gewinne der EVN an die Kundinnen und Kunden zurückzugeben – etwa in Form von Energiegutscheinen. Heute, in Regierungsverantwortung, stimmt die FPÖ jedoch gegen genau einen solchen Antrag. Damit stellen sich Landbauer, Teufel und Co. schützend vor die EVN – während viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher weiterhin unter hohen Energiepreisen leiden. Energieversorger müssen Verantwortung übernehmen Für mich ist klar: Ein Landesenergieversorger wie die EVN, der zu 51 Prozent dem Land Niederösterreich gehört,

05.03.2026|Arbeit & Wirtschaft, Teuerung|

Energiepreise im Blick behalten: Krisenmechanismus jetzt aktivieren

Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie schnell Energiepreise weltweit unter Druck geraten können. Die Krise rund um den Iran und andere eskalierende Konflikte erhöhen das Risiko neuer Preissprünge bei Öl, Gas und Strom. Deshalb ist für mich klar: Der im Regierungsprogramm vereinbarte Energiepreis-Krisenmechanismus muss jetzt unverzüglich aktiviert werden. Gemeinsam mit unserem Energiesprecher Alois Schroll fordere ich, dass die Bundesregierung vorbereitet ist, um im Ernstfall rasch eingreifen zu können. Denn eines dürfen wir nicht zulassen: dass internationale Krisen wieder zu massiven Belastungen für Haushalte und Betriebe in Österreich führen. Preisspekulation darf sich nicht auszahlen Schon jetzt sehen wir

03.03.2026|Arbeit & Wirtschaft, Teuerung|

EVN-Gewinne steigen – aber die Menschen warten weiter auf Entlastung

Das jüngst veröffentlichte Konzernergebnis der EVN sorgt für große Diskussionen. Im ersten Quartal konnte der Energiekonzern seinen Gewinn um 9,8 Prozent auf 126,9 Millionen Euro steigern. Gleichzeitig kämpfen viele Haushalte und Betriebe weiterhin mit hohen Energie- und Lebenshaltungskosten. Für mich passt das nicht zusammen. Während viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher jeden Euro zweimal umdrehen müssen, schreibt die EVN erneut ein millionenschweres Ergebnis. Gerade in Zeiten wie diesen muss die Frage erlaubt sein: Wo bleibt die Entlastung für die Menschen? Mehrheitseigentümer trägt Verantwortung Das Land Niederösterreich ist Mehrheitseigentümer der EVN. Deshalb kann sich die schwarz-blaue Landeskoalition hier nicht einfach zurücklehnen. Wer

25.02.2026|Teuerung, Wohnen|

Der EVN-Teuerungszähler läuft – und Schwarz-Blau schaut weiter zu

Strom ist kein Luxus. Strom ist Grundversorgung. Und trotzdem zahlen die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher weiterhin zu viel – weil die EVN ihre angekündigte Preissenkung erst nach der Heizperiode im April umsetzt. Während viele Familien jeden Euro zweimal umdrehen müssen, tickt im Hintergrund ein Zähler – der EVN-Teuerungszähler. Er macht sichtbar, was die Verzögerung bei der Strompreissenkung konkret bedeutet: Jede Sekunde kostet die Menschen in Niederösterreich 5,10 Euro. Bis Anfang April wird sich diese unnötige Mehrbelastung auf rund 40 Millionen Euro summieren. 👉 Der Zähler ist auch hier einsehbar: https://nötigfürnö.at/evn/ Das ist keine technische Frage – das

11.02.2026|Teuerung|
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