25.02.2026
EVN-Gewinne steigen – aber die Menschen warten weiter auf Entlastung
Das jüngst veröffentlichte Konzernergebnis der EVN sorgt für große Diskussionen. Im ersten Quartal konnte der Energiekonzern seinen Gewinn um 9,8 Prozent auf 126,9 Millionen Euro steigern. Gleichzeitig kämpfen viele Haushalte und Betriebe weiterhin mit hohen Energie- und Lebenshaltungskosten.
Für mich passt das nicht zusammen.
Während viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher jeden Euro zweimal umdrehen müssen, schreibt die EVN erneut ein millionenschweres Ergebnis. Gerade in Zeiten wie diesen muss die Frage erlaubt sein: Wo bleibt die Entlastung für die Menschen?
Mehrheitseigentümer trägt Verantwortung
Das Land Niederösterreich ist Mehrheitseigentümer der EVN. Deshalb kann sich die schwarz-blaue Landeskoalition hier nicht einfach zurücklehnen.
Wer Mehrheitseigentümer ist, trägt Verantwortung. Eigentümervertreter dürfen nicht länger zuschauen, während Gewinne steigen, aber die Kundinnen und Kunden weiterhin hohe Strom- und Netzkosten zahlen.
Die SPÖ Niederösterreich fordert daher schon seit Monaten spürbare Entlastungen bei Strom- und Netzkosten sowie mehr Transparenz bei der Preisgestaltung.
Wenn Gewinne steigen, muss auch die Bereitschaft steigen, die Menschen zu entlasten. Alles andere wäre ein Schlag ins Gesicht jener Familien und Betriebe, die mit steigenden Kosten kämpfen.
Leistbare Energie als zentraler Schwerpunkt
Im Rahmen unseres NÖ-Plans, den wir gemeinsam mit unserem Klub, Abgeordneten und über 100 Expertinnen und Experten erarbeitet haben, haben wir deshalb einen klaren Energieschwerpunkt gesetzt.
Unser Ziel ist eine Energiepolitik, die drei Dinge sicherstellt:
-
leistbare Preise,
-
mehr Transparenz und Kontrolle,
-
eine nachhaltige und regionale Energieversorgung.
Energie darf kein Luxusgut sein. Wir brauchen Preisstabilität, mehr Kontrolle über die Netzkosten, eine faire Verwendung der Gewinne und Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien – Investitionen, die direkt den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern zugutekommen.
Preissenkung muss jetzt kommen
Deshalb richte ich eine klare Botschaft an die schwarz-blaue Landeskoalition und den EVN-Vorstand: Die Menschen brauchen jetzt Entlastung.
Die längst überfällige Preissenkung muss sofort kommen – nicht erst nach Ende der Heizperiode im April.
Politik darf sich nicht darauf beschränken, Rekordgewinne zu verwalten. Ihre Aufgabe ist es, die Lebensrealität der Menschen zu verbessern.
Die schwarz-blaue Landesregierung muss sich entscheiden:
Steht sie auf der Seite der Aktionärinnen und Aktionäre, die sich über Millionen-Dividenden freuen – oder auf der Seite der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher?
Für mich ist klar: Die Energieversorgung muss leistbar, transparent und fair sein. Dafür setzen wir uns weiterhin konsequent ein.
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
SPÖ-Landtagsklub startet kostenlose Wohnberatung
Seit vielen Jahren setzt sich die SPÖ für leistbares Wohnen in Niederösterreich ein. Jetzt möchten wir noch weiter gehen. Ab sofort finanzieren wir aus Gehaltsspenden des SPÖ-Landtagsklubs eine Wohnberatung: Das SPÖ-Wohntelefon soll künftig eine Anlaufstelle
Hochwasserkosten: Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher dürfen nicht benachteiligt werden
Sehr viele Menschen sind von der Hochwasserkatastrophe hart getroffen. Die Schäden sind enorm und von vielen privat nicht finanzierbar. Deshalb ist es gut, dass die Landesregierung Niederösterreichs eine erste Tranche von 75 Millionen Euro
Wir spenden unser Gehaltsplus für ein Nachhilfeprojekt – Bei Familien darf nicht gespart werden!
Viele Familien in Niederösterreich haben mit der anhaltenden Teuerung zu kämpfen. Und was machen Mikl-Leitner und Landbauer? Sie streichen das Schulstartgeld und gönnen sich selbst ein Rekord-Gehaltsplus. Deswegen haben ich und meine Kollegin, Sozial-Landesrätin



