01.09.2023
Hergovich: SPÖ NÖ will Schulstartgeld von 150 Euro
Der Schulanfang wird teuer – Bildung muss leistbar bleiben
Nicht nur Tanken, Heizen, Lebensmittel und Wohnen ist in Österreich deutlich teurer geworden, sondern auch der Schulbesuch. Der Start ins neue Schuljahr bedeutet für viele Familien eine enorme finanzielle Belastung. „In Niederösterreich wurde ein Schulstartgeld beschlossen und es gibt auch staatliche Unterstützungen. Das ist gut, aber nicht gut genug. Die Kosten, die zu Schulbeginn anfallen, sind für viele Familien nämlich nur mehr sehr schwer zu stemmen“, sagt SPÖ-NÖ-Landesparteivorsitzender, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich.
„Für den Kauf von Schulmaterialen müssen Eltern um bis zu 12,8 Prozent mehr hinblättern. Die Preise zogen damit noch stärker an als die derzeitige Inflationsrate, die ohnehin schon bei dramatische. 7,5 Prozent liegt“, sagt Hergovich. Einzelne Artikel stiegen laut Statistik Austria sogar um bis zu 19 Prozent an. Zu diesen Ausgaben kommen aber noch Projekttage, Sprachreisen, Ausflüge, Materialbeiträge und vieles mehr dazu: Das kostet Familien je nach Schultyp und Schulstufe zwischen 1.400 und 1.690 Euro. Viele Familien leiden unter der hohen Inflation. „Die Lebensmittel sind teurer, die Kreditzinsen explodieren, Strom und Gas sind teurer und dann kommt noch die Schule. Viele Familien wissen einfach nicht mehr weiter. Das geht nicht, denn: Die Zukunft der Kinder darf nicht von der Geldbörse der Eltern abhängen!“
„Das Schulstartgeld muss auf 150 Euro erhöht werden und künftig automatisch ausgezahlt und indexiert werden. Aber es muss auch den Eltern zu Hause geholfen werden. Eine sofortige Wiederaufnahme des gemeinnützigen, geförderten Wohnbaus und ein Zinspreisdeckel von drei Prozent für die ersten 300.000 Euro Kreditsumme stellt sicher, dass Eltern zu Schulbeginn nicht ihr Haus verlieren und viele Kinder weiter im Garten spielen können“, sagt Hergovich und ergänzt: „Bildung sorgt für mehr Chancengerechtigkeit und kann Armut verhindern. Außerdem ist sie eine gute Investition in unseren Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Die Kinder von heute, sind die Fachkräfte von morgen, die wir dringend benötigen“.
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